Ich habe da mal ein paar Ideen für ein Comedyprogramm: 1. Chef einer gemeinnützigen Gesellschaft (z.B. Gesellschaft zur Hilfe für Bürger ohne festen Wohnsitz) fährt als Dienstwagen eine (z.B. italienische) Luxuskarosse und findet dies völlig normal 2. Bischof einer großen Glaubensgemeinschaft fährt über die erlaubten Maße angesäuselt Auto und dabei über eine rote Ampel 3. Beim Bau einer neuen Trasse eines öffentlichen Verkehrsmittels werden 83 % des notwendigen Stahls von den Bauarbeiter verscherbelt ergo nicht eingebaut und ein Team von Statikern rechnet dies in einer Nachtaktion „gesund“ 4. Vertreter einer religiösen Sekte vergreifen sich an den ihnen Schutzbefohlenen; einer der Chefs dieser Sekte sieht die Ursache hierfür in der sexuellen Revolution und bekommt dafür Unterstützung einer Vertreterin einer sich christlich nennenden Partei.
Das ist sicher alles zu absurd und würde beim Publikum wegen maßloser Übertreibung kaum ankommen. Oder?
damit es nicht falsch aufgefasst wird: ja meine lieblingsballsportart ist nicht fussball, aber ich verfolge das bundesligageschehen und sehe mir die spiele in der regel gern an.
aber: der fcb entläßt seinen fussballlehrer und von meinen gez-gebühren wird sofort ein "sportschau extra" produziert. ganz abgesehen von der überbewertung dieses ereignisses (gelobtes land, dem solche trivialen themen eine sondersendung wert sind) - was soll diese gebührenverschwendung?
DNS-Test (verdammt noch mal) und nicht DNA (DeoxyriboNucleicAcid). Jedenfalls im deutschen Sprachraum. Aber das ist ja bei der allgemeinen Verwahrlosung der Sprache nur noch eine Randnotiz.
Während sich noch vor Monaten, angeführt von der Zeitung mit den großen Buchstaben, der Boulevard permanent über den "Florida-Rolf" genannten Solzialhilefeempfänger auf Mallorca erregte, wird bei den wirklich großen Subventionsschmarotzern nicht gar soviel publiziert.
Anders im heutigen Morgenkommentar des Deutschlandradio
"Denn die Repräsentanten der Banken und der Wirtschaft haben in den
letzten Wochen vieles erkennen lassen: eine erschreckende Unkenntnis
des eigenen Metiers, die jeden Handwerker sofort seinen Meisterbrief
gekostet hätte; eine völlige Missachtung des
Preis-Leistungsverhältnisses bei der Bemessung der eigenen Vergütung
und schließlich eine ostentative Zurückhaltung, als es darum ging,
Lehren aus den eigenen Fehlern zu ziehen."
Heiner Flassbeck war Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen unter Oskar Lafontaine und ist derzeit Chefvolkswirt der Welthandels- und Entwicklungskonferenz.
Im Interview mit dem "Stern" nimmt er mit klaren Worten zu den Ursachen der derzeitigen (US?)-Wirtschaftskrise Stellung:
"...Das Irre an der ganzen Sache ist, dass die Banken die Bürger erst ausnehmen, in dem sie wahnwitzige Renditen erzwingen und sich unglaubliche Gehälter leisten und dann am Ende der Staat gezwungen ist einzugreifen, damit diese Spielsüchtigen nicht das ganze System zu Grunde richten...."
Was er weiter anzumerken hat, ist unbedingt lesenswert.
dass socken in der waschmaschine verschwinden, ist ja ein
lang bekanntes und auch eingehend untersuchtes phänomen. jedoch: kann mir jemand mal erklären, wo all die verschlussclips bleiben, die man in schöner regelmäßigkeit erwirbt, um tüten,
gefrierbeutel u.ä. fach- und sachgerecht zu verschließen??
seit einiger zeit bieten ja fast alle frisiersalons das paket "cut and go" an. ich frage mich seitdem: was ist mit den kunden die das nicht nehmen? bleiben die über nacht? inklusive frühstücksbufet?
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